Nachhaltigkeitim Haus der Klaviere
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Nachhaltigkeit

Das Haus der Klaviere nutzt erneuerbare Energien

Nachhaltigkeit im Haus der Klaviere

Nachhaltigkeit ist ein Thema, welchem wir vom Haus der Klaviere uns schon immer verpflichtet gefühlt haben. Bereits bei der Konzeption dieses Lebens-, Arbeits- und Kulturraumes haben wir den Erhalt einer lebenswerten Umwelt  im Blick gehabt. Und was könnte im Übrigen nachhaltiger sein, als selbst sinnvoll Zeit am Klavier zu verbringen?

Ein gutes Klavier oder ein guter Flügel hält die Emotionen im Gleichgewicht, Gehirn und Feinmotorik fit und verbraucht währenddessen keine Ressourcen. Falls nötig, kann das Instrument gut repariert werden und über 100 Jahre Generationen von Spielern und Hörern Freude bereiten.

  • Bauweise
    Das Haus der Klaviere und das angrenzende Privathaus sind in Niedrigenergiebauweise errichtet worden. Die besten zweifach verglasten Fenster mit Lärchenholzrahmen halten die Wärme im Gebäude – und störenden Lärm draußen, was uns auch für unsere Tonaufnahmen zu Gute kommt. Der 46 cm dicke Wandaufbau aus Poroton-Innenmauerwerk, Luftschicht, Mineralwolldämmung und massivem Klinker hält den Heizenergieaufwand in engen Grenzen.

  • Heizung

    Unser 40 kW-Festbrennstoffkessel von Viessmann verbrennt Scheitholz, aber auch Massivholzabfälle aus der Werkstatt – so zum Beispiel auch manches alte unlackierte Klavierteil. Das Verbrennen von Holz als nachwachsendem Rohstoff ist nahezu CO2-neutral. Unser zusätzlicher Gaskessel wird mit Gas von Greenpeace Energy versorgt. Durch den Bezug von Pro Windgas wird die Energiewende gefördert: Überschüssiger Strom aus Windenenergie wird zur Elektrolyse von Wasser in Wasserstoff genutzt, welcher dem – noch – unverzichtbaren Erdgas beigemischt wird.

  • Dachbegrünung
    Das Gründach des großen Ausstellungssaals gibt der Natur die Flächen zurück, die durch die Bebauung versiegelt wurden. Niederschläge werden gepuffert abgeführt, die im Münsterland üblichen regionalen Überlastungen der Regenwasserkanalisation entschärft.

  • Regenwassernutzung

    Die Niederschläge des ziegelgedeckten, kleineren Daches vom Privathaus werden in einem Regenwassertank gesammelt und dienen u.a. der Bewässerung der Außenanlagen.

  • Solarthermie

    Unsere Solarthermieanlagen unterstützen mit 10 m² Kollektorfläche nicht nur die Warmwasserbereitung von Privathaus und Betrieb, sondern speisen auch in die Pufferspeicher der Heizung ein.

  • Photovoltaik

    Unsere 8 kW-Peak-Solarzellen auf dem Zeltdach des Privathauses sind nach drei Himmelsrichtungen ausgerichtet und erzeugen so fast den ganzen Tag Strom. So können mehr als zwei Drittel der erzeugten elektrischen Energie selbst verbraucht werden, der Rest wird ins Netz eingespeist. Sobald elektrische Automobile mit genügender Reichweite auf dem Markt sind, können wir unsere Fahrzeugflotte schrittweise austauschen. Die Elektrofahrzeuge könnten dann mit dem selbst erzeugten Strom betankt werden und möglicherweise auch als Zwischenspeicher dienen. Dann kann die Kollektorfläche auf unserem Dach auch vergrößert werden.

  • Beleuchtung

    Unsere Ausstellung ist mit vielen Fenstern und 6 großen Dachflächenfenstern ein angenehm tagesheller Raum. In der dunklen Jahreszeit und abends erleuchten bis zu 32 große Kugeln, die wir auf LED-Technik umgerüstet haben, den Raum. Unsere Werkstätten werden ebenfalls hauptsächlich mit LED-Technik beleuchtet, ebenso das Privathaus.

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